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Ganzheitliche Lösung der Stadt Lohr am Main


 

 

Die unterfränkische Stadt Lohr a. Main, Lankreis Main-Spessart mit knapp 20.000 Einwohnern, auch   „Schneewittchenstadt“ und „Tor zum Spesssart“ genannt, arbeitet bereits seit 2002 mit nahezu allen Software-Modulen der Fa. Kolibri Software.

So werden die Aufgabengebiete Flurstücksverwaltung, Liegenschaftsmanagement, Bauantragsbearbeitung, Beitragsabrechnung und Straßenbestandsverwaltung mit Kolibri Software abgedeckt. Aufgrund des durchgängigen Handlings sind auch unterschiedliche Fachanwendungen schnell und einfach erlernbar und bedienbar. Somit sind auf einen Mausklick umfassende und  themenübergreifende Informationen zu jedem beliebigen Flurstück des Stadtgebietes abrufbar. Abgerundet wird dies durch eine bidirektionale Schnittstelle zu unserer digitalen Stadtgrundkarte (web-GIS). Hoher Anwendungskomfort und minimalen Zugriffszeiten erlauben schnelles und bürgerfreundliches Arbeiten in den einzelnen Ämtern.

Im Liegenschaftsmanagement der Stadt werden schwerpunktmäßig Grundstücksverkehr (An- und Verkauf, Erbbaurechte, Gestattungsverträge und Verpachtungen) mit Kolibri Software bearbeitet. „Besonders praktisch finden wir hier, dass alles, was zu einem Vorgang z.B. einem Pachtverhältnis gehört, auf einen Blick ersichtlich ist: vom Schriftverkehr, den Angaben zum Pächter, dem Pachtzins bis hin zu bis zu alten eingescannten Unterlagen „, meint Frau Kamphausen von der Liegenschaftsabteilung.

 

Seit vielen Jahren bereits wird die Beitragsabrechnung für Kanal/Wasser, Erschließung und Verbesserungsbeiträge auf Grundlage diversen Satzungen durchgeführt. Besonders elegant findet Herr Arnold und Frau van Dongen aus der Kämmerei: die jeweilige Satzung wird hinterlegt, ein Umgriff der abzurechnenden Flurstücke kann sowohl über das GIS aus der digitalen Stadtgrundkarte durchgeführt werden wie auch über die Flurstücksdatei, viele Angaben für die Abrechnung werden dann bereits von den Grunddaten des Flurstücks geliefert, z.B. Größe, Eigentümer, Miteigentumsanteile. Zusammen mit den Satzungsinformationen müssen  nur noch wenige Daten eingegeben werden, um dann sofort Veranlagung und Bescheiddruck veranlassen zu können. Bei Verbesserungsbeiträgen z.B. für  Anbauten wird nur das neue  Aufmaß vorgegeben und schon wird abzüglich der bereits abgerechneten Beiträge per Knopfdruck der neue Bescheid erstellt.

Die Flurstücksverwaltung (Basismodul) bietet auf einen Blick die drei wichtigsten Informationen zum Flurstück: Lage, Flurstücksnummer, Größe und Eigentümer. Daneben können zusätzliche Daten ergänzt werden wie z.B. Grunddienstbarkeiten und Baulasten, weiterhin können Datenbankfelder individuell konfiguriert und ausgewertet werden. Zusammen mit der Historienbildung des Flurstücks sind lückenlose Fortführungs- und veränderungsnachweise gewährleistet. Durch abschließende Datenerfassung  in der Flurstücksverwaltung konnte mittlerweile die analoge Hausnummernkartei weggefallen.

Mit Einsatz des Bauantragsverfahrens, das sich individuell auf unsere Ablauforganisation einstellen ließ, sind alte Bauvorgangsdatenbanken (ACCESS) weggefallen. Das Baubuch wird jetzt automatisch geführt und kann in verschiedenen Ausgabeformaten und Inhalten ausgedruckt werden. Die Stellungnahme der Gemeinde wird formblattfrei nach dem neuesten gesetzlichen Muster maschinell aus den Beurteilungen der Fachstellen erzeugt. Umfangreiche Suchmöglichkeiten, Auswertungen, graphische Statistiken und eine Historie der Baugeschehen am Flurstück erleichtern und beschleunigen die Bearbeitung der Bauanträge.

Auch die jüngste Fachanwendung, das Modul Straßenbestandsverwaltung wurde nach der Produktvorstellung (Anfang 2006 in Ansbach) von der Stadt Lohr a. Main  ausgiebig geprüft und anschließend beschafft. Die erforderliche Neuerfassung der Grunddaten im Modul Straßenbestandsverwaltung  (ca. 375 Ortstraßen) konnte zügig bis Mitte 2008 abgeschlossen werden. Mit diesem von der Obersten Baubehörde freigegebenen Modul entfällt das manuelle Führen eines Straßenbestandsverzeichnisses. Maschinell wird ein Lebenslauf der Straße abgebildet und mit der digitalen Stadtgrundkarte verbunden. Durch die Einbindung des internen Schriftverkehrs ist besonders die Durchführung der Widmungsverfahren deutlich erleichtert worden. Auf Knopfdruck stehen nötige Formblätter für Widmungen, Bekanntmachungen etc. zur Verfügung. Auswertungen wie beispielsweise eine Auflistung von km an Ortstraßen oder Gemeindeverbindungsstraßen erleichtern Statistiken. Zusätzliche Informationen zur Straße wie Straßenzustand, Sanierungen, Begehungen etc. können individuell konfiguriert und hinterlegt werden. Im grafischen Archiv des Programms sind alle relevanten zusätzlichen Dokumente, wie z.B. alte Widmungen, die alte Straßenbestands-Kartei, Lagepläne oder Zustandsbilder u.ä. hinterlegt und abrufbar.

 

Dipl.-Verw. Wirt (FH) Jochen Wolf, sv. Sachgebietsleiter Bauverwaltung